Und täglich grüsst das Propagandaministerium...

walterwolf, Montag, 05. März 2012, 17:05 (vor 999 Tagen)

Und wieder einmal wird die Lüge zur Wahrheit umgedichtet, indem man behauptet, Frauen würden in Deutschland weitaus weniger verdienen als Männer. So heisst es im ZDFtext:

"OECD: Frauen verdienen in Deutschland viel weniger als Männer...In keinem anderen Land...usw...usf..."


Interessant ist nur die gesunkene Prozentzahl. Wenn es damals noch angeblich 23% Gehalt weniger waren, erhalten sie nun angeblich 21,6% weniger Gehalt.


Doch die vorangestellte Lüge besitzt einen Zweck! Mit dieser Lüge weist man zusätzlich darauf hin, wie wichtig eine Quote ist. Denn im internationalen Vergleich sei Deutschland, was die Anzahl der Frauen in Führungspositionen angeht, weit abgeschlagen.

http://module.zdf.de/teletext/master.html

(Seite 128)

p.s. weil es kaum Frauen in Führungspositionen gibt, kann der Focus-Online auch berichten, dass der deutsche Export weiterhin stark ist!

http://www.focus.de/finanzen/finanz-news/konjunktur-deutsche-exporte-weiterhin-stark_aid_673342.html

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Sie verdienen nicht weniger, sie kriegen weniger

admin ⌂ @, Montag, 05. März 2012, 18:50 (vor 999 Tagen) @ walterwolf

Doch die vorangestellte Lüge besitzt einen Zweck! Mit dieser Lüge weist man zusätzlich darauf hin, wie wichtig eine Quote ist. Denn im internationalen Vergleich sei Deutschland, was die Anzahl der Frauen in Führungspositionen angeht, weit abgeschlagen.

Mich würde interessieren, wieviel sie kriegen würden, wenn die 50 %-Quote für Führungspositionen erfüllt wäre.

Würden sie dann auch 21 bzw. 23 % weniger kriegen? Und falls ja, warum?

admin

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Würde das bloß Weibliche wirken, so würde die Individualität der Menschen ausgelöscht werden, die Menschen würden alle gleich werden. [...] Individualisierung geschieht durch die Einwirkung des männlichen Geschlechts auf das weibliche. (Rudolf Steiner)

"1984"

walterwolf, Donnerstag, 22. März 2012, 10:50 (vor 982 Tagen) @ walterwolf

Und wieder las man gestern auf allen Teletextseiten die vom Propagandaministerium ausgegebene Lüge: Frauen verdienen 23% weniger als Männer.

Das ist 1984! Da werden in gewissen Abständen stets die Lügen auf den Bildschirm geworfen, damit sich die Lüge auch in den Hirnwindungen des widerspenstigsten Zweiflers festkrallen möge. Ab und an variiert man die Zahlen, schreibt mal 21,6%, mal 23%, vielleicht auch mal 12344565%, wen interessiert die Zahl, wichtig allein ist, daß man die Lüge immer wieder behauptet. Hurra!

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23 % Lohnunterschied? Dazu das Statistische Bundesamt:

admin ⌂ @, Donnerstag, 22. März 2012, 11:59 (vor 982 Tagen) @ walterwolf

Das Statistische Bundesamt äußert sich hierzu wie folgt:

Demnach liegen die wichtigsten messbaren Gründe für den unbereinigten Gender Pay Gap in der unterschiedlichen Berufs- und Branchenwahl von Frauen und Männern sowie in ungleich verteilten Arbeitsplatzanforderungen hinsichtlich Führung und Qualifikation. Arbeitnehmerinnen gehen eher Tätigkeiten nach, die mit tendenziell geringeren Verdienstmöglichkeiten und Anforderungen verbunden sind. Hinzu kommen weitere Faktoren wie zum Beispiel ein niedrigeres Dienstalter und geringerer Beschäftigungsumfang. Durch die genannten Ursachen können rund zwei Drittel des Unterschieds in den durchschnittlichen Bruttostundenverdiensten erklärt werden.


Das verbleibende Drittel des Verdienstunterschieds entspricht dem bereinigten Gender Pay Gap. Er lag in Deutschland im Jahr 2006 bei etwa 8 %. Dies bedeutet, dass im Durchschnitt Arbeitnehmerinnen auch unter der Voraussetzung vergleichbarer Tätigkeit und äquivalenter Qualifikation im Jahr 2006 pro Stunde 8 % weniger als Männer verdienten.


Fazit:

In der Hauptsache wählen die Frauen sich ihre Bedingungen selbst.

Die verbleibenden 8 % dürften u.a. damit zu erklären sein, daß Frauen bei Lohnverhandlungen weniger hartnäckig und insofern selber schuld sind.

Vgl. auch die erhellenden Darlegungen hier.

admin

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Würde das bloß Weibliche wirken, so würde die Individualität der Menschen ausgelöscht werden, die Menschen würden alle gleich werden. [...] Individualisierung geschieht durch die Einwirkung des männlichen Geschlechts auf das weibliche. (Rudolf Steiner)

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