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Gleichberechtigung? Kein Ziel der Gründerinnen der Virginia Woolf-Schule

Wigbert, Mittwoch, 30. November 2011, 13:01 (vor 1060 Tagen)

In "dieStandard.at" erschien soeben ein Artikel über eine feministische Schule in Österreich. Über eine ihre Gründerinnen, Ruth Devime, lesen wir:

Ihr feministisches Ziel sei es auch nie gewesen, so etwas wie Gleichstellung zwischen den Geschlechtern zu erreichen. Ihr Herz schlägt für eine matriarchale Gesellschaft, in der Frauen und Kinder zusammenleben und Väter auch leben können, aber keine Entscheidungsmacht haben.

Solche radikal-feministischen Ansichten hätten sie natürlich des Öfteren in Konflikt mit den Eltern, vor allem den Vätern der Mädchen gebracht. Das gibt Devime gerne zu. Für sie ist es nun einmal das bessere Lebenskonzept, wenn Mädchen und Mütter die relevanten Entscheidungen treffen und nicht die Männer, wie im Patriarchat.

So offen bringen nicht alle Feministen ihre Ziele zur Sprache. Aber selbst diejenigen, welche von Gleichberechtigung reden, dürften diese nicht wirklich anstreben.

In der Männerbewegung herrscht diesbezüglich immer noch Unklarheit, ja leichtgläubige Gutgläubigkeit. Mit der Forderung nach Gleichberechtigung werden wir niemals gerechte Verhältnisse schaffen.

Wer von Gleichberechtigung redet, ist entweder sehr naiv, oder er will betrügen.

Entweder der Mann behält die Führung, wie sie ihm von Natur zugewiesen ist, oder er gibt sie ab. Dann aber übernimmt eben die Frau die Führung. Gesellschaften ohne Hierarchie kann es nicht geben und gibt es auch nicht. Wo sie scheinbar abgeschafft wurden, beruht dies auf Täuschung.

Freundliche Grüße
Wigbert

Gleichberechtigung? Kein Ziel der Gründerinnen der Virginia Woolf-Schule

walterwolf, Mittwoch, 30. November 2011, 19:31 (vor 1060 Tagen) @ Wigbert

man braucht sich ja nur die kommentare durchlesen, dann erkennt man schnell, dass es genügend frauen gibt, die diese hirnlosigkeit ernsthaft bejahen.

es gibt keine gleichberechtigung; vor allem dann nicht, wenn man sie einfordern will. leute, die auf einer stufe sind, wie man es unter freunden ist, da herrscht "demokratie" oder "gleichberechtigung". alles andere ist nur politischer betrug. man kann behaupten, dass es den damaligen feministen anfang des 20 jahrhundert lediglich um gleiches wahlrecht ging etc. aber auch das war nur ein vorwand, um innerhalb der männergesellschaft mitmischen zu können, um sie dann von innen heraus zu verändern. jede politische bewegung strebt nach macht. und das ist heute nicht anders. und von daher habe ich keine geduld mit den männern mehr, die mit sätzen beginnen wie: "natürlich will auch ich nicht die frau wieder an den herd bringen, aber...". dieses weibische mannsbild ist der grösste feind für einen gegner des feminismus. denn so einer hat noch immer nicht begriffen, dass die entwicklung dahin tendiert, dass solche kranken frauen mit aller kraft ihn an den "herd" bringen wollen, nachdem er finanziell ausgepresst wurde.

da nützt keine geschwätz mehr, sondern da hilf nur die methode, die alexander der grosse beim gordischen knoten anwendete!

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Wer "Gleichberechtigung" sagt, will betrügen.

T.R.E.Lentze ⌂, Mittwoch, 30. November 2011, 21:04 (vor 1059 Tagen) @ walterwolf

[image]

jede politische bewegung strebt nach macht. und das ist heute nicht anders.

und von daher habe ich keine geduld mit den männern mehr, die mit sätzen beginnen wie: "natürlich will auch ich nicht die frau wieder an den herd bringen, aber...".

dieses weibische mannsbild ist der grösste feind für einen gegner des feminismus. denn so einer hat noch immer nicht begriffen, dass die entwicklung dahin tendiert, dass solche kranken frauen mit aller kraft ihn an den "herd" bringen wollen, nachdem er finanziell ausgepresst wurde.

Volle Zustimmung!

Vergleiche dazu: Auch Männerrechtler sind Feministen.

trel

--
Aus dem Bußgeldbescheid der LfM gegen den Betreiber dieses Forums:
"Eine sachliche und kritische Auseinandersetzung z.B. mit dem Feminismus findet nicht statt."
Oh doch, sie findet statt. Und genau das wollen die Staatsfeministen nicht.

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Gerade gesehen: Ein seltsamer Thread im wgvdl.com-Forum

T.R.E.Lentze ⌂, Samstag, 03. Dezember 2011, 12:53 (vor 1057 Tagen) @ T.R.E.Lentze
bearbeitet von T.R.E.Lentze, Samstag, 03. Dezember 2011, 14:13

Da hat jemand im wgvdl.com-Forum mit dem Absender "weiberplage" auf den im Thread zuvor erschienenen Eintrag verwiesen. Anscheinend glaubten einige Leser dort, hinter dem Eintrag dort stehe ich selbst, und mich dort in OT-Artikeln angeredet, überwiegend beschimpft.

Also, um das klarzustellen: Ich habe dort nicht unter "weiberplage" geschrieben, und ich habe das auch nicht vor. Mich wundert allerdings, daß die dortige Forumleitung derart unqualifizierte Reaktionen stehenläßt, zumal dort OT-Beiträge laut Forumleitung ausdrücklich nicht erwünscht sind.

Das wgvdl.com-Forum ist sehr informierend, insofern lesenswert. Aber es tummeln sich dort eben auch Schreiber, die wegen ihrer emotionalen Unbeherrschtheit manchmal keinen gutenEindruck machen. Bei der Größe eines solchen Forums läßt sich das wohl auch nicht vermeiden.

trel

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Aus dem Bußgeldbescheid der LfM gegen den Betreiber dieses Forums:
"Eine sachliche und kritische Auseinandersetzung z.B. mit dem Feminismus findet nicht statt."
Oh doch, sie findet statt. Und genau das wollen die Staatsfeministen nicht.

Gerade gesehen: Ein seltsamer Thread im wgvdl.com-Forum

walterwolf, Samstag, 03. Dezember 2011, 17:31 (vor 1057 Tagen) @ T.R.E.Lentze

ja, ist mir gestern aufgefallen. ich hatte mich gewundert; über die tatsache, dass du dieses thema in das wgvdl-forum verschoben haben sollst, über die tatsache, dass alle kommentare über dich nur negativ ausgefallen sind.

vielleicht bleiben die kommentare stehen, weil der betreiber dich als konkurrenz ansieht. lieber neid als gar kein lob! :-)))

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