Radikale Feministinnen bekämpfen Dokumentation über Männerrechtsbewegung

Quatrone, Männerfeindliches Deutschland, Dienstag, 21. März 2017, 12:32 (vor 128 Tagen)

Radikale Feministinnen bekämpfen Dokumentation über Männerrechtsbewegung | Der Film, den niemand sehen darf

Frauenbeauftragte, Gender Studies, feministische Programme - all dies wird staatlich gefördert. Männerrechtsbewegungen werden dagegen als reaktionär bekämpft. Dies zeigte sich jetzt bei der Veröffentlichung der Dokumentation "The Red Pill".

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Die amerikanische Journalistin Cassie Jaye war bekennende Feministin. Vor drei Jahren hatte sie sich entschlossen, eine Dokumentation über die Männerrechtsbewegung zu drehen. Die Recherchen zu diesem Film änderten ihre Einstellung komplett. Sie hat erkannt, dass das politische System in den USA und Kanada in vielen Aspekten ungerecht gegenüber Männern ist.

Nun spürt sie am eigenen Leibe, wie es ist, von radikalen Feministinnen und Frauenrechtsaktivistinnen angegriffen zu werden. Ihre Dokumentation "The Red Pill" (siehe Trailer zur englischen Ausgabe hier), die im Herbst letzten Jahres herauskam, wurde in vielen Ländern boykottiert. In Australien haben radikale Feministinnen sogar einen Aufführungsstopp in den Kinos erreicht. Auch in Kanada sind die radikalen Feministinnen gegen diesen Film vorgegangen und haben Kinos an der Aufführung gehindert.

Die Vertreter der Männerrechtsbewegung sind entsetzt, denn der Film ist bei weitem nicht so radikal wie zahlreiche feministische Filme. Im Gegenteil. Cassie Jaye hat sich von einem neutralen Standpunkt aus diesem Thema angenähert. Doch das ist anscheinend schon ein Tabubruch.

Der Titel "The Red Pill" ("Die rote Pille") bezieht sich auf eine Szene des Kinofilms "Matrix" aus den 1990ern, in welcher dem Protagonisten zwei Pillen zur Wahl gestellt werden. Die blaue Pille steht für die Illusion in der Matrix: Wer sie schluckt, wird sein Leben normal weiterleben. Die rote Pille steht für die totale Aufklärung und Ernüchterung.

Auf dem US-amerikanischen Amazon.com-Streaming war "The Red Pill" über viele Wochen ein Bestseller. Im deutschen Amazon gibt es den Film (noch?) nicht.

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Sexuelle Vielfalt korreliert negativ mit Meinungs-Vielfalt

T.R.E.Lentze ⌂, Dienstag, 21. März 2017, 14:16 (vor 128 Tagen) @ Quatrone

Frauenbeauftragte, Gender Studies, feministische Programme - all dies wird staatlich gefördert. Männerrechtsbewegungen werden dagegen als reaktionär bekämpft. Dies zeigte sich jetzt bei der Veröffentlichung der Dokumentation "The Red Pill".

Mir ist frühzeitig klar geworden, daß die Schlagworte "Vielfalt" und "Buntheit" zwar einen kulturellen Zustand suggerieren (der als solcher natürlich wünschenswert ist), in Wirklichkeit aber ausschließlich auf eine Erweiterung der Tier-Schicht im Menschen abzielen - und dies auf Kosten der geistigen Freiheit, wie sie den Menschen konstituiert.

Es herrscht also zwischen dem Oben und dem Unten eine kompensative Beziehung: Was man dem einen Gebiet zufügt, das nimmt man dem anderen weg. Eine wirklich menschliche Kultur kann nur auf der Grundlage einer Einschränkung sexueller "Vielfalt" und "Buntheit" entstehen. Gründlich untersucht und bestätigt wurde das durch die Forschungen von Joseph D. Unwin. Darauf wurde ja schon früher in diesem Forum hingewiesen.

Was wir gegenwärtig beobachten, ist aber das Gegenteil. So können mich folgende Sätze nicht mehr überraschen:

Die amerikanische Journalistin Cassie Jaye war bekennende Feministin.

Nun spürt sie am eigenen Leibe, wie es ist, von radikalen Feministinnen und Frauenrechtsaktivistinnen angegriffen zu werden.

Wobei anzumerken bleibt, daß Feminismus und Genderismus (beide sind Formen des Sexismus) sich nur teilweise decken. Der Genderismus, welcher die sexuelle "Vielfalt" - ein besseres Wort wäre "Entfesselung" - predigt, ist aber auf dem Boden des Feminismus gewachsen. Eine "Befreiungs"-Bewegung gebar eine Entfesselungs-Bewegung.

Zu jeder Kultur - des Gartens, der Persönlichkeit oder einer Gesellschaft - gehört Einschränkung, Unterdrückung, Unkrautbeseitigung. Wer z.B. hemmungslos ißt, wird schlaff und schaufelt sich sein Grab. Wer seine negativen Affekte hemmungslos äußert, verliert seine Freunde. Wer seine perversen Neigungen hemmungslos auslebt, kann geistige Freiheit und religiöse Luft nicht mehr ertragen. Denn der Mensch ist emanzipiert von seinen gesunden Instinkten, über die das Tier noch verfügt. Er ist sozusagen verdammt, sich selbst zu lenken; "verdammt zur Freiheit", wie Sartre schrieb.

trel

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