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D' Strauss-Kahn: Gefängnis, weil männlich. Madame Lagarde: straflos, weil weiblich.

T.R.E.Lentze ⌂, Dienstag, 20. Dezember 2016, 12:05 (vor 95 Tagen)

Es geht jetzt um den IWF, dem Internationalen Währungsfonds. Der hatte mal einen männlichen Direktor, Dominique Strauss-Kahn, und hat jetzt einen weiblichen Direktor, Christine Lagarde. Beide haben vor Gericht gestanden, aber geschlechtsbedingt wurden sie völlig unterschiedlich behandelt.

  • Der Mann wurde trotz offensichtlich haltloser Vorwürfe öffentlich gedemütigt und demonstrativ ins Gefängnis gesteckt. Wochenlang, bis zur Rücknahme der Klage durch die Staatsanwaltschaft, mußte er eine elektronische Fußfessel tragen. Es wurde der höchstmögliche Aufwand getrieben, um sein Ansehen zu ruinieren. In der Folge verlor er sein Amt und seine Präsidentschafts-Kandidatur.
  • Die Frau wurde, umgekehrt, schuldig gesprochen, aber demonstrativ nicht bestraft - wegen ihrer "Persönlichkeit" und ihres "internationalen Ansehens".

Gibt es einen besseren Beweis für den real existierenden Sexismus?

Der Sexismus ist die Metamorphose und Steigerung des Klassismus (siehe Bolschewismus) und des Rassismus (siehe Nationalsozialismus). Er hat über die "sexuelle Selbstbestimmung" des Weibes (und nur des Weibes → strafloser Pränatalmord) mehr Menschenleben gefordert als erstere beiden zusammen.

Es ist nicht Madame Lagarde allein, es ist das Weib schlechthin, welches heute "internationales Ansehen" genießt; und es ist nicht Monsieur Strauss-Kahn allein, sondern es ist der Mann schlechthin, dem - unausdrücklich, aber real - die Menschenwürde abgesprochen wird.

Schande über alle offenen und verkappten Anbeter des Feminismus!

trel

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