6 Uhr ging der Wecker los ... dann 7 h arbeiten! Wahnsinn! Die Frau hat echt Stress!

Walter Lachmann, Montag, 05. September 2016, 08:12 (vor 293 Tagen)

Zwölf Wochen lang hätten sich die prominenten Tänzer auf die Show vorbereitet, hieß es bei RTL. Für Sabia eine harte Zeit, denn sie habe es sich einfacher vorgestellt. "So bis zu sieben Stunden am Tag waren es dann schon manchmal", sagt sie.

[...]

"Mein Wecker ging fast jeden Tag um sechs Uhr."

Quelle: http://www.t-online.de/unterhaltung/tv/id_78895376/dance-dance-dance-sabia-boulahrouz-spricht-ueber-strapazen.html

Wahnsinn! Diese Frau musste mehrmals um 6 Uhr aufstehen und sogar bis zu 7 h täglich arbeiten. Wahnsinn! Es ist nicht zu fassen.

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Gleichstellung hat zwei Seiten - wenn man sie ernstnimmt.

T.R.E.Lentze ⌂, Montag, 05. September 2016, 20:44 (vor 293 Tagen) @ Walter Lachmann

Wahnsinn! Diese Frau musste mehrmals um 6 Uhr aufstehen und sogar bis zu 7 h täglich arbeiten. Wahnsinn! Es ist nicht zu fassen.

Ich unterstelle, daß die meisten Weiber die Politik der Gleichstellung abgelehnt hätten, wenn sie aufgeklärt worden wären, was damit auf sie zukommt. Es sind ja nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten, etwa zum frühen Aufstehen und zu einem durchgehenden Arbeitstag. Nicht nur 7 Stunden wie im vorliegenden Fall, sondern regulär 8,9, oder 10 Stunden.

Und dann die "Doppelbelastung" wegen dem Kind (oder den Kindern). Selber schuld. Ich habe kein Mitleid.

Eine weitere Folge dieser politischen Entscheidung ist, daß die Löhne halbiert wurden, also nicht mehr der Mann eine Familie ernähren kann, sondern Mann und Frau jetzt gleichzeitig arbeiten gehen müssen.

Und das wird wohl auch nicht mehr rückgängig zu machen sein. Genutzt hat es nur den Ideologen. Und selbst das ist fraglich.

Gruß
trel

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Gleichstellung hat zwei Seiten - wenn man sie ernstnimmt.

Helmund, Sonntag, 11. September 2016, 12:35 (vor 287 Tagen) @ T.R.E.Lentze

Frauen glauben noch fest daran, dass es einem Mann nach der Scheidung/Trennung schlechter ginge. Derweil gibt es Geschirrspüler, Waschmaschinen und der Einkauf ist auch schnell gemacht. Summasummarum habe ich heute viel mehr Zeit für mich selber, ohne mir ständiges Gequake anzuhören und mich noch um die Belange einer Frau kümmern zu müssen. Aus der sexuellen Abhängigkeit habe ich mich durch asexuelles Leben befreit. Dadurch bin ich in jeder Form dem Feminismus gegenüber geschützt.

Soll doch die Weiberplage zusehen, wie sie fertig wird. Ich brauche keine Frau.

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Eine Frau um jeden Preis? Ich bin doch nicht süchtig!

T.R.E.Lentze ⌂, Sonntag, 11. September 2016, 15:48 (vor 287 Tagen) @ Helmund

Summasummarum habe ich heute viel mehr Zeit für mich selber, ohne mir ständiges Gequake anzuhören und mich noch um die Belange einer Frau kümmern zu müssen. Aus der sexuellen Abhängigkeit habe ich mich durch asexuelles Leben befreit.

Ja, so geht es mir auch. Meine Trennung von der Ehefrau liegt 15 Jahre zurück. Der Sohn ist erwachsen; damit hat auch der Sorgerechtsstreit ein notwendiges Ende gefunden.

Da ich mit der Frau, solange wir noch im Ausland lebten, im Grunde glücklich gewesen war (und gerne bis zum Lebensende geblieben wäre), habe ich seit unserer Trennung keine andere mehr angerührt. Und nachdem ich mich mit dem Verlust abgefunden habe, habe ich gemerkt, daß mir gar nichts mehr fehlt. Gegenwärtig durchlebe ich die ruhigste und angenehmste Zeit meines Lebens.

Merkwürdigerweise können sich keineswegs alle Menschen mit dem Verlust abfinden. In meiner kirchlichen (nicht steuerfinanzierten) Kirchengemeinde stelle ich amüsiert fest, daß, sobald eine mittelalte oder jüngere Frau auftritt, sie schnell an einen älteren Mann vergeben ist, der offenbar bereit ist, anzunehmen, was sich gerade bietet. Umgekehrt habe ich einigen ergänzungsbedürftigen Frauen unwillentlich Enttäuschungen bereitet, weil sie meine Gesprächsbereitschaft falsch gedeutet hatten.

Ich meine: Ab einem gewissen Alter sollte man Abstand nehmen, eine eheähnliche Beziehung einzugehen. Freundschaften kann man auch mit Männern pflegen. Ich sehe nur noch Menschen; das Geschlecht ist mir unwichtig geworden, außer wenn ich, im Sinne des Gemeinwohles, Feminismuskritik betreibe.

Gruß
trel

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Nachtrag: "Spiegel"-Autorin findet es bescheuert, beim gemeinsamen Sex auch den Mann zu berücksichtigen.

T.R.E.Lentze ⌂, Montag, 12. September 2016, 13:26 (vor 286 Tagen) @ T.R.E.Lentze

Margarete Stokowski heute im "Spiegel", rückblickend auf ein lange zurückliegendes Lese-Erlebnis:

Uns fällt gar nicht auf, wie bescheuert es ist, ein Buch zu lesen, das erklärt, wie man Männern einen geilen Orgasmus besorgt, statt eines zu lesen, das erklärt, wie man selbst einen kriegt.

Das schreibt sie aus ihrer gegenwärtigen Einstellung heraus. Offenbar sieht sie im männlichen Partner nur einen vielseitig programmierbaren Vibrator. Aber damit nicht genug:

Das Schlimme ist, welche Vorstellung das Buch Frauen von sich als Sexobjekt und -dienstleisterin vermittelt, und zwar im Gewand vermeintlichen Empowerments. Denn obwohl es dazu gedacht ist, die Leserin "in Ihrem Frausein zu bestärken", damit sie und ihr Partner "Sex auf ganz neue Art genießen" können, enthält es haufenweise Passagen wie diese:

- "Sie haben jederzeit die Freiheit, nein zum Sex zu sagen, aber bedenken Sie dabei auch, dass es zur Liebe gehört, füreinander da zu sein, auch wenn man manchmal am liebsten ganz woanders wäre."

Tatsächlich gehört es zur Liebe, füreinander dazusein. Nur ausgerechnet für Weiber soll das nicht gelten - diese würden damit zu Dienstleistern erniedrigt! So also meint die Kolumnistin Frau S., und sicher auch ein Großteil ihrer (linken) "Spiegel"-Leserschaft.

Ich kann mich erinnern, beim Sex mit meinen beiden Ehefrauen - das war noch in Afrika - mich sehr wohl auf deren Empfinden und Bedürfnisse eingestellt zu haben. Das war auch niemals Gegenstand von Diskussionen; es "funktionierte" einfach, obwohl das Bedürfnis der Frau meistens größer war als meines.

Wenn aber, so wie es die "Spiegel"-Kolumnistin darstellt, Sex nur der einseitigen Befriedigung dienen soll, und zwar vorzugsweise der weiblichen, wozu brauchen wir dann die Weiber noch? So ein Artikel ist der beste Anreiz, Ernst zu machen mit der Erkenntnis, daß Männer, zumal im reifen Alter, auch ganz gut ohne eine "bessere Hälfte" auskommen.

Sollte man einen solchen Artikel überhaupt ernst nehmen? Vielleicht doch. Denn selbst wenn die Autorin damit in erster Linie provozieren will, so ist allein die Tatsache, daß ein solcher Text erscheinen kann und aufgenommen wird, Hinweis genug, daß wir gut daran tun, unser Eigenes - das Männliche, also Menschliche - in den Blick zu nehmen.

trel

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