Weißer, hetrosexueller mann = Feindbild

Arrow, Samstag, 02. Juli 2016, 10:56 (vor 266 Tagen)

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Weißer, heterosexueller Mann = Feindbild

T.R.E.Lentze ⌂, Samstag, 02. Juli 2016, 11:28 (vor 266 Tagen) @ Arrow

Wer steckt hinter dieser kranken Propaganda ?

http://www.danisch.de/blog/2014/06/25/ein-boesartiger-vortrag-eines-boesartigen-professors/

Bitte statt eines bloßen Verweises gleich dazusagen, worum es geht: Es geht um Michael Kimmel, den ich in meinem Sexistinnen-Pranger bereits erwähnt habe. Der verteufelt eine Spezies, der er selbst angehört, nämlich die des weißen, heterosexuellen (?) Mannes.

Der Vortrag hieß „Angry White Men – American Masculinity at the End of an Era”.

Der verlinkte Artikel ist bereits zwei Jahre alt. Aber egal, Männer wie Michael Kimmel sind es, denen wir es zu verdanken haben, daß der Feminismus nicht ausstirbt. Es sind nicht vorwiegend feministische Weiber. Weiber allein bringen nicht viel auf die Beine. Was wäre z.B. eine Simone de Beauvoir ohne ihren Freund Jean-Paul Sartre? Davon abgesehen kriegen ja die Weiber inzwischen alles, was sie brauchen. Sie selbst haben eigentlich keinen Grund mehr, den Feminismus weiter zu propagieren.

Das bestätigt nur meine These, daß es im Sozialismus grundsätzlich gar nicht um irgendwelche benachteiligten Minderheiten geht - Arbeiter und Bauern, arischstämmige Deutsche, Weiber, Homosexuelle - sondern vielmehr um einen Umsturz. Die "Minderheiten" (Weiber zählen eigentlich nicht dazu) werden hierzu lediglich instrumentalisiert.

Treibendes Motiv ist der Selbsthaß des gottlosen Mannes. Selbsthaß entspringt der Gottlosigkeit, dem militanten Atheismus. Wer das nicht begreift, der hat das Wesen des Sozialismus nicht begriffen. Darin liegt auch - entschuldige bitte - der Denkfehler des "Anarchisten" in seinem obigen Beitrag Der Mann sei in der Zukunft überflüssig? Ja, die Mannheit/Menschheit würde mit dem Feminismus fertig werden - wenn sie es wollte. Doch sie will es nicht.

Tendenziell sind heute vielleicht die meisten Männer bereits kleine Kimmels. Und es werden ihrer mehr werden. Wer das erkannt hat, der wird keinen Sinn mehr darin sehen, bei jeder Gelegenheit über die Weiber herzufallen. Das wäre so, wie wenn man Kinder verteufelte. Kinder sind das, was wir aus ihnen machen. Wenn wir sie zu Prinzen und Prinzessinnen erheben, dann benehmen sie sich auch so. Mit Weibern ist es ähnlich. Laßt die Weiber Weiber sein, und die Kinder Kinder. Wir Männer haben uns eigene Ziele zu setzen. Wir sind es, die den Neuen Menschen zeugen können, und zwar auf geistige Art.

trel

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Denkfehler?

Der/Anarchist, Samstag, 02. Juli 2016, 21:05 (vor 266 Tagen) @ T.R.E.Lentze

Da muss ich Dir widersprechen!


Ich selbst bin ein "gottloser" Mann. Ich brauche "Gott" nicht und ich glaube auch nicht an einen allmächtigen Übervater. Dennoch habe ich für mich als Mann und als Individuum mein Leben relativ gut im Griff. Ich habe meine Ziele und begreife meine Umwelt weitgehend (Umwelt= Politik, Gesellschaft, Machenschaften, Ideologie etc.).

Und jetzt das berühmte ABER! Aber ich bin nur einer von Milliarden. Die meisten Menschen leben anders als ich, sind im gesellschaftlichen Prozess viel enger eingebunden als ich, durchschauen meist nicht die Propaganda der Regierung und folgen lieber den Leitmedien. Wenn ich die Theorie aufstelle, dass die Männer in der Lage sind, gewisse Probleme zu lösen, ist das lediglich die Theorie. Denn wie Du richtig erkannt hast, sind es hauptsächlich die Männer selbst, die den Feminismus am Leben erhalten und den Frauen dadurch Vorteile verschaffen zuungunsten vieler Männer und dadurch der gesamten Gesellschaft, die durch den Feminismus auseinanderfällt.

Das heißt für mich selbst, das Individuum, habe ich eine Lösung gefunden. Aber ich weiss, dass sich diese Methode schwer auf die Gesellschaft übertragen lässt. Solche Opportunisten wie den Brautmaier von der Anstalt lassen sich nicht überzeugen, weil sie nur an ihren kleinen Vorteil denken. Der ist ein Mann ähnlich den Männern, die in Diktaturen mitgewirkt haben. Ihnen ging und geht es nur um individuelle Bedürfnisse der minderwertigsten Art.

Und ob "Gott" die Lösung ist, bezweifle ich. Jedoch wird "Gott" eher das Problem lösen können als der Verstand. Denn die Mehrheit ist nicht imstande, ihren Verstand einzusetzen. Der Glaube ist auch in der sogenannten modernen Zivilisation eher in den Köpfen zu verankern, als an die Vernunft der Masse zu appellieren.

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T.R.E.Lentze ⌂, Samstag, 02. Juli 2016, 23:44 (vor 265 Tagen) @ Der/Anarchist

Ich selbst bin ein "gottloser" Mann. Ich brauche "Gott" nicht und ich glaube auch nicht an einen allmächtigen Übervater.

Wirklich? Gestern schriebst du:

Die Zweigeschlechtigkeit ist eine Tatsache, hervorgegangen aus der Evolution, und ich kann mich mit dieser Tatsache arrangieren.

Die Formulierung "hervorgegangen aus der Evolution" statt "als eine Stufe der Evolution" ist verräterisch. Die Evolution ist dein Schöpfergott, mit dem du dich "arrangierst".

Der Unterschied zum biblischen Schöpfergott ist, daß dieser zugleich moralische Züge trägt und seine Schöpfung liebt - so wie ein Vater seinem Sohn gegenüber ein moralisches Wesen ist und seinen Sohn liebt -, jener aber ("die Evolution") aus nichts als einem rücksichtslosen Machtwillen besteht.

Ist das die bessere Wahl?

Gruß
trel

Denkfehler?

Der/Anarchist, Sonntag, 03. Juli 2016, 01:42 (vor 265 Tagen) @ T.R.E.Lentze

Die "Evolution" ist kein Wesen. Folglich besitzt sie keinen Machtwillen. Die Evolution ist eine Entwicklung von verschiedenen Lebensformen, die, wenn sie sich der Umgebung anpassen, eine hohe Überlebenschance haben. Mehr nicht.

Der Unterschied besteht in den verschiedenen Arten. Und der Mensch ist diejenige Art, die sich von allen anderen Arten sehr stark unterscheidet. Ich will nicht sagen, dass der Mensch sich am besten an die Umwelt angepasst hat, dafür ist die Menschheit noch zu jung. Aber der Mensch hat eine Art "Sonderstellung", was seine Intelligenz beweist. Aber seine Sonderstellung verunsichert ihn zugleich, weil der Mensch, im Gegensatz zu den anderen Arten, keinen vorgefertigten "Plan" in sich trägt, der ihm zeigt, was er auf der Erde zu tun hat. Natürlich hat auch der Mensch die primitiven Ziele wie die anderen Arten auch: Nahrungsaufnahme, Reproduktion, Arterhaltung. Aber er besitzt mehr als nur das. Und eben dieses MEHR führt zu diesen selbstzerstörerischen Tendenzen, die wir auch in unserer Zeit beobachten können.

Ich denke, dass darin das Problem liegt. Nenne Du es Machtwille. Aber dieser Machtwille ist in dieser radikalen Form nur im Menschen. In anderen Arten gibt es zwar ähnliche Machtkämpfe, die aber nie so destruktiv enden.

Denn auch der Glaube hat zur Vernichtung von Menschen geführt. Nur wenige Gläubige waren friedlich und sahen im Glauben ihr Seelenheil. Eine Lösung für die Menschheit sehe ich derzeit nicht. Denn die Evolution ist nur eine Entwicklung, keine Gottheit. Deshalb liegt die Lösung, wenn, im Menschen selbst.

Denkfehler?

WdF ⌂, Freitag, 08. Juli 2016, 09:57 (vor 260 Tagen) @ Der/Anarchist

Da muss ich Dir widersprechen!

Ich selbst bin ein "gottloser" Mann. Ich brauche "Gott" nicht und ich glaube auch nicht an einen allmächtigen Übervater.

Die Bibel macht einen Unterschied zwischen Gottlosen und Atheisten, es gibt viele fromme Gottlose, Menschen, die zwar glauben, dass es einen Gott gibt, aber nicht danach leben. „Was der fromme Mensch Gott nicht weihen will, das zerstört er.“ – und zwar unabhängig von dem Glauben, dem er anhängt.

Wenn es hier so gegen den weißen, heterosexuellen, gesunden, und eben auch christlichen Mann geht, dann geht es gegen die Potenz, die Kraft, das Leben. (Potenz kommt von lat. „potis esse“– in der Lage sein.) Es sind eben die Männer, die Weißen, und das (christliche) Abendland, die in der Lage sind, und die Heterosexuellen, die in der Lage sind, Kinder zu zeugen und zu empfangen. In der Verdammung des weißen Mannes verdammen die Menschen ihre eigene Handlungsfähigkeit, und damit auch ihre Verantwortung. Vieles im „Umweltschutz“ lässt sich beispielsweise auch so verstehen: Als Wille zur Handlungsunfähigkeit.

[…] Solche Opportunisten wie den Brautmaier von der Anstalt lassen sich nicht überzeugen, weil sie nur an ihren kleinen Vorteil denken. Der ist ein Mann ähnlich den Männern, die in Diktaturen mitgewirkt haben. Ihnen ging und geht es nur um individuelle Bedürfnisse der minderwertigsten Art.

Genau. Hier geht es nicht um ein anderes Verständnis von Jugendschutz. Der eine kennt vielleicht „leichter verführbare“ Jugendliche, und ist da etwas vorsichtiger; das muss man ernst nehmen. Wenn jemand ehrlich „vorsichtig“ ist, dann ist er es aber bei allen politische Richtungen, ist er bei den einen Richtungen „vorsichtig”, und bei den anderen nicht, dann geht es nicht um Jungendschutz.

Wobei es, (wie bei Diktaturen auch), schwierig ist, zwischen Opportunismus und Verführung zu unterscheiden.

Und ob "Gott" die Lösung ist, bezweifle ich. Jedoch wird "Gott" eher das Problem lösen können als der Verstand. Denn die Mehrheit ist nicht imstande, ihren Verstand einzusetzen. Der Glaube ist auch in der sogenannten modernen Zivilisation eher in den Köpfen zu verankern, als an die Vernunft der Masse zu appellieren.

„Gott“ war und ist nicht „die“ Lösung, kein Gott auch nicht. Im Christentum wird auch nicht „die“ Lösung gesellschaftlicher Missstände versprochen; es geht nicht um Lösung, es geht um Erlösung. (Natürlich glaubt der Christ, dass die Gesellschaft besser wäre, wenn sich die Menschen an die biblischen Regeln halten würden; es ist ihm aber klar, dass das nie vollständig der Fall sein wird – selbst in den eigenen Reihen nicht. Die Bibel und 2000 Jahre Kirchengeschichte sprechen da eine klare Sprache.)

Menschen ohne Gott mögen Verantwortungsbereitschaft haben. Christen lehren auch nicht, dass sie eine völlig neue Moral erfunden haben, Mord verbieten die anderen Religionen auch. Wenn die Menschen ehrlich sind, dann müssen sie erkennen, dass sie schuldig geworden sind, und in „unvollkommenen“ Umständen leben; auf das eine wie das andere ist Verantwortungsbereitschaft keine Antwort.

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Nicht eine neue Moral, sondern Evolution ist das Thema der christlichen Erneuerung.

T.R.E.Lentze ⌂, Freitag, 08. Juli 2016, 11:09 (vor 260 Tagen) @ WdF

Wenn die Menschen ehrlich sind, dann müssen sie erkennen, dass sie schuldig geworden sind, und in „unvollkommenen“ Umständen leben

Das ist ein Satz, der den Nichtchristen regelmäßig nicht zu vermitteln ist. Es kommen dann Antworten wie:

  • Der Mensch ist ein natürliches Wesen wie andere Wesen auch, und er handelt, wie er handeln muß;
  • macht er sich wirklich schuldig, dann ist die Justiz zuständig und kein Gott;
  • ich bin mir keiner Schuld bewußt, und wenn, dann ist das mein eigenes Problem;
  • ich anerkenne vor Allem keine Kollektivschuld, oder gar Erbschuld.

Das Problem ist hier der Akzent auf das moralische Element. Doch Moral hat es immer gegeben, lange vor und außerhalb des Christentums. Es gab und gibt sehr moralische, sehr verantwortungsbewußte Nichtchristen, sogar hoch moralische Atheisten. Das Christentum besteht nicht in einer neuen Morallehre.

Schuldig sein kann aber auch heißen: einen zu leistenden Entwicklungsschritt (noch) nicht gemacht zu haben, im Rückstand sein. Das geschieht durch Stillstand. Im Rückstand besteht die Schuld des Nichtchristen, und diese Schuld wird immer größer, allein dadurch, daß man nichts tut. Irgendwann ist das Ziel nicht mehr zu schaffen. Ein Teil der Menschheit ist dann "abgehängt".

Das ist der tiefere Wortsinn von "Hölle". Die Hölle ist kein Ort der Bestrafung, und sie ist - vor Allem - nicht von Gott geschaffen. Gott will keine Hölle, und er will, wie ein anständiger Vater, auch keine leidenden Menschen. Übrigens bestreite ich, daß man in der Hölle, lebt man einmal in ihr, unbedingt leidet. Man arrangiert sich darin, so wie die Tiere sich mit ihrer Hölle - dem evolutiven Stillstand - arrangiert haben. Hölle ist nichts Anderes als definitiver evolutiver Stillstand. Tiere passen sich an, aber sie evoluieren nicht (mehr).

Die Neugeburt in Christo (Christo: Ablativform von Christus) ist die Geburt eines Neuen Menschen. Grundsätzlich alle Sozialisten, darunter auch die Feministen, such(t)en den Neuen Menschen zu schaffen - allerdings ohne Christus. Und das geht nicht.

Dieser Neue Mensch, einmal geboren, ist unsterblich. Der Tod ist nämlich die Folge der sogenannten Erbsünde, also eines Erbschadens. Der Tod ist nichts Natürliches!

Daher sind auch die Tiere, wie der Biologe sie kennt, keine natürlichen Wesen. Die Biologie befaßt sich nicht mit dem Leben, sondern mit einer Krankheit, die individuell, wenn auch nicht gattungsmäßig immer zum Tode führt. Und es ist der Mensch als Krone der Schöpfung, der diesen Tod in die Natur hineingetragen hat. Allein die domestizierten Tiere, die sogenannten Haustiere, haben durch den christlichen Menschen die Chance einer Mit-Auferstehung. Sie allein sind natürliche Tiere!

Und wiederum sind es die bekennenden "Tierschützer", die der Heilung des Tieres entgegenarbeiten. Denn so wie niemand als durch Christus zum Vater kommt, so kommt kein Tier außer durch den christlichen Menschen zur Auferstehung. Wobei ich zugeben muß, daß hier viele Fragen offen sind.

Ich empfehle diesbezüglich, die Bücher von C.S.Lewis zu lesen, vor Allem: "Pardon, ich bin Christ." Die Lektüre macht keine große Mühe. Ich verstehe nicht so ganz, warum Atheisten, die sich, wie in diesem Thread, immerhin zu diesem Thema äußern, diese Chance nicht ergreifen. Es geht um Leben und Tod; gibt es ein wichtigeres Thema?

Grüße
trel

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