Da ergeht´s den Rhesus-Affen wie den Jungen im feminisierten Schulensystem!

Manfred, Donnerstag, 19. Mai 2016, 14:14 (vor 346 Tagen)

[image]Schlagen und beißen: Affenmütter aggressiver gegen Söhne

Sohn oder Tochter - für Rhesusaffen macht das einen großen Unterschied. Der männliche Nachwuchs wird von den Müttern aggressiver behandelt. Mit Folgen.

Rhesusaffenmütter behandeln ihren männlichen Nachwuchs im ersten Lebensjahr aggressiver als ihre Töchter. Deswegen scheint die Mutter-Kind-Bindung bei Rhesusaffen-Söhnen weniger stark ausgeprägt.

Das haben Forscher des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie herausgefunden. Junge, aggressiv behandelte Männchen tendierten dazu, ihre Geburtsgruppe früher zu verlassen. Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler im Fachjournal "PLOS ONE". Unter Aggressionen verbuchten sie unter anderem schlagen, schubsen, seltener auch beißen und für Rhesusaffen typische Drohgesten.

Mit menschlichem Verhalten seien die Erkenntnisse aufgrund der unterschiedlichen Sozialstruktur nur bedingt vergleichbar, erklärte Forscher Lars Kulik. Allerdings sei auch beim Menschen bekannt, dass Gewalterfahrungen in der frühen Kindheit langfristig die Bindungsfähigkeit einschränken können.

Die Affenforscher untersuchten das Verhalten der Rhesusaffen auf Cayo Santiago, einer Insel nahe Puerto Rico. Die Wissenschaftler nahmen 26 Weibchen und 29 Männchen vom Zeitpunkt ihrer Geburt an unter die Lupe. Sie hatten unter anderem ein Augenmerk darauf, wann Mütter säugten, dem Nachwuchs das Fell pflegten oder ihn körperlich angingen. "Unsere Ergebnisse zeigten, dass Mütter sich ihrem Nachwuchs gegenüber recht unterschiedlich verhalten", erklärte Kulik.

"Söhnen brachten sie im ersten Lebensjahr entschieden mehr Aggression entgegen als Töchtern. Mütterliche Zuwendung erhielten jedoch beide Geschlechter gleichermaßen." Das erste Lebensjahr sei für die Entwicklung des Sozialverhaltens der Tiere besonders wichtig. Wegen der größeren Nähe zur Mutter sei die Bindung der weiblichen Jungtiere gefestigt.

Die männlichen Rhesusaffen verlassen ihre Geburtsgruppe, wenn sie im Alter von etwa vier Jahren geschlechtsreif sind. Die Weibchen bleiben in der Gruppe und sind auf starke Bindungen angewiesen. Rhesusaffen bringen meist ein einzelnes Jungtier zur Welt.

In einer früheren Studie hatten US-Forscher bereits herausgefunden, dass die Muttermilch von Rhesusaffen an das Geschlecht ihrer Jungen angepasst ist. Die Affen produzieren demnach für weiblichen Nachwuchs insgesamt mehr Muttermilch, die zudem einen höheren Calcium-Gehalt hat, während männlicher Nachwuchs Milch mit einem höheren Fett-Gehalt bekommt.

Quelle

Es war eine Kernaussage von Alice Schwarzer, es den Jungen schwerer zu machen, damit die Girlies es leichter haben. Offensichtlich ist das so dämlich, dass das selbst Affen mittlerweile übernehmen. Insofern scheint der Feminismus ja eine Rückentwicklung in sich verankert zu haben.

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Gelobt sei, was hart macht.

T.R.E.Lentze ⌂, Donnerstag, 19. Mai 2016, 15:19 (vor 346 Tagen) @ Manfred

Ich finde das Forschungsergebnis keineswegs beunruhigend. Jungen brauchen mehr Aggression, weil sie ja selber welche entwickeln müssen. Auch die frühere Trennung von der Mutter sehe ich durchaus positiv.

Lediglich ein Detail gibt mir zu denken:

In einer früheren Studie hatten US-Forscher bereits herausgefunden, dass die Muttermilch von Rhesusaffen an das Geschlecht ihrer Jungen angepasst ist. Die Affen produzieren demnach für weiblichen Nachwuchs insgesamt mehr Muttermilch, die zudem einen höheren Calcium-Gehalt hat, während männlicher Nachwuchs Milch mit einem höheren Fett-Gehalt bekommt.

Ich weiß nicht, wie es bei Affen ist, aber bei uns leiden eher Weiber als Männer mit zunehmendem Alter an Knochenschwund - wegen Kaliummangel. Vielleicht ist die geschlechts-angepaßte Zusammensetzung der äffischen Milch ein Mittel der Kompensation.

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Was den feministische Vorschlag der bevorzugten Mädchenförderung betrifft, speziell: es den Jungen schwerer zu machen, so beunruhigt mich das auch nicht zu sehr. Es geht ja da um Schulbildung, möglichst bis hin zum Universitätsstudium. Die Frage ist nun, ob derartige Maßnahmen geeignet sind, uns Männer wirklich "abzuhängen".

Auch diesbezüglich habe ich keine großen Befürchtungen. Die akademische Welt ist großenteils unproduktiv, ja parasitär. Produktivleistungen und Innovationen werden nach wie vor von Männern erbracht, ungeachtet ihres regulären Bildungsweges. Männer sind grundsätzlich mehr als Weiber in der Lage, voraussetzungslos Neuerungen hervorzubringen. Akademische Bildung ist dazu nicht unbedingt nötig. Wo sie am ehesten nötig ist, d.h. im technischen Bereich, da sind wir immer noch gut vertreten, und daran wird sich voraussichtlich auch nichts ändern.

Meine Überzeugung, die ich bekanntlich von Anfang meiner feminismuskritischen Tätigkeit an vertreten habe, ist, daß nicht die Weiber uns beschneiden, sondern daß wir uns selber beschneiden durch Atheismus und fehlendem Idealismus, anders gesagt, durch Verschließen gegen die uns von oben her inspirierenden Quellen.

Der Feminismus und die gegenwärtige Dominanz der Weiber im öffentlichen Dienst und im Schul- und Bildungswesen, sie sind nicht Ursache, sondern bloße Symptome, oder Indikatoren für eine geistig-moralische Mangelerscheinung, so wie viele Schlammwürmern (Tubifex) in einem Tümpel als Anzeiger für einen Sauerstoffmangel zu werten sind.

Gruß
trel

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