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Linkspopulist Heiko Maas sieht "die Freiheit der Frauen" bedroht.

T.R.E.Lentze ⌂, Dienstag, 17. Mai 2016, 12:16 (vor 404 Tagen)

In einem Gastkommentar läßt heute der "Spiegel" unseren Justizminister zu Wort kommen: AfD: Im Geiste von Putin, Trump und Erdogan.

Schon der Titel pauschalisiert in einer Weise, die ganz klar populistisch zu nennen ist. Denn was Putin, Trump und Erdogan verbindet, ist einzig ihr Feindbildcharakter in der Systempresse. Ein Justizminister sollte zumindest differenzierend darauf hinweisen, daß Putin und Erdogan verfeindet sind und auch Trump von Erdogan nichts hält; daß anderseits aber ausgerechnet unsere Regierung mit Erdogan einen Deal angezettelt hat, der, von moralischen Fragen ganz abgesehen, voraussehbar zum Scheitern verurteilt war. Wenn Maas nun auch noch behauptet: "Das AfD-Programm ist voller Doppelmoral", so wirkt das grotesk.

Der halbwegs aufmerksame und nicht regierungshörige Leser erkennt sofort: Maas' Kommentar ist Stimmungsmache auf unterstem Niveau, im Grunde Volksverhetzung. Eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der AfD findet nicht wirklich statt. Wie auch, Maas vertritt ja ein politisches Lager. Im Grunde kann eine Auseinandersetzung nur mit einem Vertreter des anderen Lagers, also der AfD, stattfinden. Ob der "Spiegel" sich darauf demnächst noch einlassen wird?

Den Populismus unseres Justizministers einmal erkannt, ist auch klar, was von diesem Statement zu halten ist:

Kein Wunder, dass in diesem Milieu von "natürlichen Geschlechterrollen" fabuliert und der "Gender-Wahn" attackiert wird. Die Frau an den Herd und der Mann auf die Jagd - das kann ja gern so halten, wer es möchte, aber wenn die AfD das zum staatlich verordneten Leitbild erhebt, ist das ein Angriff auf die Freiheit der Frauen, selbst zu bestimmen, wie sie leben wollen.

Kennt jemand eine Politikerin, die sich irgendwann einmal für die Freiheit zur Selbstbestimmung der Männer eingesetzt hat? - Nein? Nun, das heißt doch, daß die Geschlechterrollen eindeutig verteilt sind: Männer, der Maas-Mann eingeschlossen, sorgen sich um die Weiber (und Weiber um "ihre" Kinder), aber umgekehrt nicht. Wer für Gleichheit eintritt - wohlgemerkt, wenn er es schon tut -, der sollte dann auch mal von der Selbstbestimmung des Mannes reden. Herr Maas könnte doch z.B. einmal Maßnahmen in Gesetze gießen, die dafür sorgen, daß die Lebenserwartung der Männer sich denen der Weiber angleicht. Nicht nur Löhne, auch Leben sind etwas wert - sollte man meinen.

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Linkspopulist Heiko Maas sieht "die Freiheit der Frauen" bedroht.

Andreas @, Mittwoch, 18. Mai 2016, 18:03 (vor 403 Tagen) @ T.R.E.Lentze

Die Doppelmoral geht ja noch viel weiter.
Da redet er was von der Selbstbestimmung der Frau, wenn es darum geht, einen politischen Gegner auf primitivstem Level anzugreifen.
Wenn allerdings irgend ein IMAM predigt, dass sich die deutschen Frauen "züchtig" kleiden sollen, um auf der Straße nicht angegrapscht zu werden, dann ist weit und breit kein Maaß zu hören oder zu sehen.
Da könnte er ja auch empört auftreten und rumposaunen, dass die Frauen selber bestimmen dürfen, wie sie sich kleiden. Und das das gegen die Selbstbestimmung der Frau geht, Ihr die Kleidung vorzuschreiben.

Aber es geht Ihm ja gar nicht um die Selbstbestimmung der Frauen, oder sonst irgend etwas. Es geht Ihm nur um sein politisches Kalkül und um seinen Machterhalt.
Wie den Anderen Politdarstellern hier auch.

Und es ist Alles so offensichtlich, dass ich es nicht nachvollziehen kann, dass der Wiederstand in der Bevölkerung nicht rasant ansteigt.

Was muss denn nur noch passieren, damit endlich die Mehrheit wach wird?

Linkspopulist H. Maas im Gespräch mit dem linken Spiegel.

Der/Anarchist, Donnerstag, 19. Mai 2016, 00:40 (vor 403 Tagen) @ T.R.E.Lentze

Die SPD ist im freien Fall. Die Wähler wenden sich in Massen ab, so daß die SPD die historische 20% Marke erreicht. Und wie es Andreas richtig erkannt hat, geht es neben der linksextremen Politik um sehr viel Geld. Die SPD, mittlerweile bekannt, ist nicht nur eine politische Partei, sondern zugleich ein Wirtschaftsunternehmen. Inhaber und Teilhaber von massenhaft Zeitungen, Briefkastenfirmen etc. Und nun ist die AfD im Aufwind: eine neue Partei, konservativ und patriotisch, das, was der normale Steuerzahler als tatsächliche Alternative will. Denn wen vertritt die SPD? Den Arbeiter? Den Durschnittsdeutschen? Die Männer? Nein, nein und dreimal nein!

In einer sogenannten parlamentarischen Demokratie ist diese Form der Opposition eine Normalität. Aber nicht in der BRDDR. Hier gilt allein das als gut und billig, was linksextrem und sozialistisch ist. Jede abweichende Meinung ist gefährlich und der Meinende wird zum Feindbild gegen die bestehende Ordnung.
In einer normal ablaufenden parlamentarischen Demokratie würde die SPD sich selbst hinterfragen, d.h. sie würde nachforschen, ob ihre politische Agenda noch zeitgemäß ist. Sie würde selbstkritisch sein und erkennen, daß sie zu einer Minderheitenpolitik verkommen ist, die die Mehrheit der Menschen logischerweise nicht mehr erreicht. Denn wer nicht schwul, lesbisch, feministisch, rassistisch (anti-deutsch) ist, wird ausgeschlossen. Normalerweise also würde eine Partei die Fehler bei sich selbst suchen und, wie bei bei der SPD vorhanden, die Fehler bei sich finden. Nicht aber die SPD! Sie ist frei von Fehlern! Sie ist, wie Maas behauptet, fortschrittlich und modern, da feministisch und heterophob.

Nein, Mister Maas, die SPD ist nicht modern. Denn lesbisch, schwul und feministisch zu sein, ist weder evolutionär, noch gesellschaftlich - wirtschaftlich konstruktiv. Denn die Mehrheit ist "normal" und die Mehrheit erwirtschaftet das Bruttoinlandseinkommen, erwirtschaftet die Steuergelder, von dem das Polit-Pack lebt.
Und weil die SPDler nicht einsichtig sind, wird auf den Feind geschossen. Die AfD als das Böse hingestellt, verglichen mit den (selbsternannten) Feinden (Putin, Trump, Erdogan). Nur ist der Wähler, also die Mehrheit, klüger als Maas und weiß, wer die wahren Feinde sind. Denn spätestens seit Köln weiß die Mehrheit, daß unser Land in Gefahr ist.

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