Ein Antifeminist, der die Abtreibung billigt, ist wie ein Antikommunist, der die Gulags billigt

T.R.E.Lentze, Sonntag, 24. Juni 2012, 21:07 (vor 1859 Tagen)
bearbeitet von admin, Sonntag, 24. Juni 2012, 21:54

In seinem Artikel Die Gegner der Meinungsfreiheit stellt der Autor die Abtreibungs-Gegner in eine Reihe mit Holocaust-Leugnern.

Damit nimmt die US-Constitution explizit in Kauf, dass so genannte Hassredner, Holocaust-Leugner, Rassisten, Abtreibungsgegener oder religiöse Eiferer in der Öffentlichkeit ihre Inhalte verbreiten.

Abgesehen davon, daß dies (in meinen Augen) eine krasse und absurde Verleumdung ist, kann man sich anschließend doch einmal fragen, was denn der Feminismus letztendlich will. Ich antworte: Er will die totale Herrschaft von Frauen über die menschliche Reproduktion, wie ich kurz zuvor hier schon ausgeführt hatte.

Und dazu gehört eben die sogenannte "Abtreibung". Mit ihrer de-facto-Legalisierung begann der Staatsfeminismus, die Gynokratie.

Für mich schwer zu begreifen ist, daß manche Antifeministen den Pränatalmord dennoch befürworten. Er gibt damit denjenigen Feministinnen recht, die, wie Christa Mulack, behaupten, daß eigentlich die Männer es seien, die ein Interesse an Abtreibung hätten, und daß Männer die Frauen zwängen, Abtreibungen vorzunehmen.

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Wir müssen uns jetzt gar nicht darauf festlegen, daß ungeborene Menschen tatsächlich Menschen seien. Wir können hypothetisch auch einmal annehmen, es seien keine Menschen. Von den Insassen der Gulags und der KZ wurde ja seitens ihrer Betreiber und Befürworter Dasselbe behauptet: es seien keine Menschen.

Entscheidend ist in diesem Zusammenhang vielmehr, daß es sich jeweils um Herrschaftsinstrumente totalitärer Systeme handelt.

o Das Massenmord-Instrument der Kommunisten war (u.a.) das Gulag-System;
o das Massenmord-Instrument der Nazis war das KZ-System; und
o das Massenmord-Instrument der Fezis ist das Abtreibungs-System.

(Für den, der es immer noch nicht weiß: Nur Mütter können den Pränalmord in Auftrag geben und ggf. den Auftrag zurückziehen!)

Die Metamorphose - der Gestaltwandel - dieser drei Instrumente wird offenbar nicht von Allen verstanden. Dabei liegt er in der Natur der Evolution - hier genauer: Involution -, die vom Politischen zum Privaten führt. Der Massenmord wurde durch die Politik privatisiert, nachdem das Private politisch geworden war.

Fazit:

Wer das wohl mächtigste Instrument der Fezis gutheißt, der kann sich bedingt einen Männerrechtler nennen, aber er ist kein Antifeminist und auch kein Maskulist. (Maskulisten wollen mehr sein als bloße Antifeministen.)

Widerspruch?


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