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Drei Viertel aller britischen IS-Konvertiten sind weiblich - was finden sie am Patriarchat so anziehend?

T.R.E.Lentze ⌂, Sonntag, 04. Juni 2017, 23:24 (vor 53 Tagen)

Laut "Spiegel"-Blog "Bento" konvertieren in Großbritannien weitaus mehr Weiber als Männer zum Islam. Wir lesen dort:

1. DER ISLAM IST FÜR TAUSENDE BRITINNEN SEHR ATTRAKTIV.
In Großbritannien konvertieren jedes Jahr mehrere Tausend Menschen zum Islam, 2011 sollen es rund 5000 gewesen sein ("The Economist").
Laut einer Studie der Cambridge University​ sind drei Viertel davon Frauen.

Nun würden wir gerne wissen, warum drei Viertel davon Frauen sind. Es folgt so etwas wie eine Erklärung, die, wenn sie gültig ist, dem feministischen Menschenbild auf das Krasseste widerspricht:

2. [...]

3. VOR ALLEM BRITISCHE MUSLIMA WERDEN ALS FRAUEN FÜR KÄMPFER ANGEWORBEN.
Der IS verspricht eine Utopie vom perfekten Land, es gibt feste Löhne und Familienfürsorge. Ehefrauen von "Märtyrer" bekommen eine Rente.
Das begeistert vor allem junge Mädchen, die sich in der britischen Gesellschaft ausgegrenzt fühlen und keinen Job bekommen.

Mit diesen "jungen Mädchen" (Mädchen sind immer jung) dürften - vielleicht nicht nur, aber auch - die weiblichen Konvertiten, also die indigenen Britinnen gemeint sein, von denen anfangs die Rede ist.

Nun aber werden in islamischen Gesellschaften angeblich - und in islamistischen Gesellschaften dann erst recht - die Weiber unterdrückt. Wollen besagte Britinnen das? Anscheinend ja! Denn Witwenrenten gibt es überall, nicht nur im IS. Es wird auch nicht erklärt, inwiefern gerade junge Britinnen in ihrer Heimat ausgegrenzt werden, und warum sie - anders als junge Männer? - keinen Job bekommen.

Die wirkliche Erklärung wird sein, daß der Feminismus ein falsches Frauenbild hat.
Offensichtlich handelt es sich um eine kleine Elite privilegierter Weiber, die sich anmaßt, im Namen aller Weiber zu sprechen, und somit versucht, sie zu vereinnahmen.

Und etwas Vergleichbares tut auch der Islamismus. Es handelt sich, wie beim Feminismus, um eine Ideologie, in welcher eine Minderheit sich anmaßt, im Namen der Mehrheit zu sprechen. Und dies mit einigem Erfolg. Die meisten Muslime, die bei uns leben, mögen ja friedlich sein. Aber das würde aufhören, sollten sie durch importierte Machtstrukturen zu einer Entscheidung gezwungen werden. Mit zunehmender Immigration rückt der Zeitpunkt näher. Bei den Weibern ist es ähnlich: die meisten von ihnen mögen Männer so, wie Männer sind. Nämlich aggressiv, zupackend, hilfreich, dominant, liebend... eben alles, was richtige Männer kennzeichnet. Erst durch die Verstaatlichung des Feminismus wurden sie gezwungen, die Männer zu verdrängen. Doch nicht alle Weiber haben sich durch den Feminismus umorientieren lassen.

Und ausgerechnet diese streben jetzt zum Patriarchat. Weil sie es bei uns nicht ansatzweise mehr finden. Und offensichtlich werden es immer mehr. Sie wollen unterdrückt sein, im wörtlichen wie im übertragenen Sinne.

trel

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