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Uni Regensburg, VVZ 15.11.2016 Prof. Dr. Stephan Bierling: Warum Hillary gewonnen hat

T.R.E.Lentze ⌂, Freitag, 11. November 2016, 12:07 (vor 168 Tagen) @ T.R.E.Lentze

Selbst Universitäts-Professoren können doof sein! Siehe den Eintrag im Vorlesungsverzeichnis der Universität Regensburg.

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Nun, der Begriff "doof" ist vieldeutig. Hier steht er für unkritische - oder der Opportunität geschuldete - Übernahme politisch verordneter Glaubensinhalte.

Aber ich will ihn nicht persönlich verurteilen. Ich unterstelle nämlich, daß er für viele andere Kollegen steht, die ebenso unkritisch bzw. politisch hörig sind.

Wir sollten dem Trump zumindest dafür dankbar sein, daß er uns für gewisse Lichtblicke die Augen öffnet.

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Den Hinweis auf den obigen VVZ-Eintrag habe ich übrigens hier gefunden: https://propagandaschau.wordpress.com/2016/11/10/die-geniale-wahlstrategie-des-donald-trump/#more-27900

Siehe Kommentar von "hhaien" 10. November 2016 um 19:00.

Wie ich jetzt über die Google-Suche erfahre, ist Hadmut Danisch schon einen Tag vorher auf den Eintrag im Regensburger VVZ gestoßen.

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Und jetzt habe ich noch einen Artikel der Mittelbayrischen (Zeitung) gefunden, der sich mit der falschen professoralen Vorhersage befaßt:

Regensburg. Erst nach halb vier ist Schluss. Eigentlich hatte Stephan Bierling, Professor für Internationale Politik an der Universität Regensburg, geplant, die „Akademische Wahlparty“ zu den Wahlen in den Vereinigten Staaten im Audimax der Uni bereits um 2.30 Uhr zu beenden. Da hätte eigentlich alles klar sein sollen, hatte er nicht nur gehofft, sondern war der Amerika-Experte sogar überzeugt gewesen: Seine Vorlesung kommende Woche hatte er bereits vor Wochen mit „Warum Hillary gewonnen hat“ betitelt.

Als Bierling dann mehr als eine Stunde später als geplant die Party bei eher gedrückter Stimmung beendet, muss er konstatieren, es sei „viel enger als erwartet“. Doch alles verloren sei für Clinton auch noch nicht, ist er weiter überzeugt. Stunden bevor die ersten Ergebnisse aus den USA eintrudelten — gezeigt live über CNN auf großer Leinwand — hatte Bierling den späteren Wahlsieger Donald Trump als „nicht nur widerwärtig, sondern auch gefährlich“ bezeichnet. [...]

Ich frage mich, was auf die Leute zukommt, die den mächtigsten Mann der Welt so abgeurteilt haben. Ob die jetzt nicht etwas Bammel kriegen? Man stelle sich einmal vor, Erdogan wäre in dieser Machtposition...Vermutlich aber dürfte der Trump genauso hart im Nehmen wie im Austeilen sein, und zu den VS-Werten gehört ja im in besonderem Maße die Meinungsfreiheit. Dennoch, ich frage mich, wie lange alle diejenigen, die sich durch ihre Beschimpfungen hervorgetan haben, in ihren Ämtern bleiben werden.


trel

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