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Vor Allem will sie die Familien zerschlagen - angeblich wollen wir das so.

T.R.E.Lentze ⌂, Donnerstag, 15. September 2016, 10:07 (vor 164 Tagen) @ Li Than Chai

Die Gewährung von Unterhaltsvorschuss hat immer zur Folge, dass die ehemals gemeinsamen Kinder grundsätzlich von der Familienunrechtsjustiz der Frau zugeordnet werden. Das hat den einfachen kommunalökonomischen Hintergrund, dass der Elternteil der weniger verdient, als Barunterhaltsverpflichteter meist ausfällt, damit die Kommune bis zum 12 Lebensjahr Unterhaltsvorschuss zahlen muss (den meist nicht wieder beitreiben kann) und so der kommunale Haushalt nicht unerheblich belastet wird. Wenn die Hardcore-Feministin also den Unterhaltsvorschuss ausbauen will, dann wird das - wie eingangs erwähnt - eben auch zu einer weiteren Verschärfung der Situation für Väter/Männer führen.

Der Link zum Beitrag: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/zukunftsreport-familie-2030-aktive-familienpolitik-steigert-muettererwerbstaetigkeit-a1357446.html

Über diesen Zusammenhang hatte ich mir bisher noch keine Gedanken gemacht. Ich weiß nur, daß meine Unterhaltsschulden, von denen ich keinen Cent beglichen habe noch werde jemals begleichen können, jetzt vom Zollamt Aachen verwaltet werden.

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Gehen wir also aufs Grundsätzliche. Der m.E. entscheidende Satz ist dieser:

„Die Familienarbeitszeit mit dem Familiengeld fördert die partnerschaftliche Aufteilung von beruflichen und familiären Pflichten. Das ist es, was junge Familien wollen – und dabei muss die Politik sie unterstützen.“

"Partnerschaftliche Aufteilung" - das klingt so schön, vernebelt aber die wirkliche Absicht. Der Satz endet nämlich mit Bezug auf die "beruflichen und familiären Pflichten". Aber das sind zwei ganz verschiedene Dinge, die hier zusammengeworfen werden:


Man muß die beiden Arten von Pflichten wirklich auseinanderhalten. Ich fürchte nur, daß das den meisten Menschen heute nicht mehr auf Anhieb gelingt. Sie überlesen die Nebelkerze einfach.

Ein wirklicher Hammer ist dann aber der auf den ersten unmittelbar folgende Satz, ich wiederhole:

Das ist es, was junge Familien wollen – und dabei muss die Politik sie unterstützen.

Wollen junge Familien das wirklich? Hat man ihnen jemals die Alternative erklärt? Vielleicht kennen sie diese auch gar nicht mehr. Ein Einkommen, mit dem selbst ein ungelernter Arbeiter eine ganze Familie ernähren kann, das gibt's ja heute kaum noch. Hätten die Menschen aber die Wahl, so könnte es ja sehr wohl sein, daß sie sich für dieses - traditionelle - Modell entscheiden würden.

Die "Familie", so wie sie seit Jahrzehnten schon politisch konzipiert und heute weitgehend verwirklicht wurde, ist eigentlich keine Familie mehr, sondern eher ein sexueller Zweckverband mit eventuell einem Kind-Anhängsel, dessen Betreuung zunehmend durch staatliche Einrichtungen geleistet wird. Das ist keine echte Familie mehr, sondern ein Hort der verdoppelten Egoismen, des Zwistes und der kindlichen Heimatlosigkeit.

Aber das ist gewollt. Wir müssen also unsere Politiker nicht darüber aufklären, was sie anrichten. Wir werden ja auch nur noch bedingt von Deutschen regiert. Deutschland, die Mitte Europas, war anderen Mächten immer schon Gegenstand des Mißtrauens.

trel

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