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Kategorienfehler als Grundlage einer Staatsdoktrin. Warum das Weib kein eigentlicher Mensch ist.

T.R.E.Lentze ⌂, Dienstag, 09. August 2016, 23:04 (vor 200 Tagen)

Mit der ideologischen und praktischen Gleichstellung von Mann und Weib folgt der Staats-Feminismus (die Gynokratie) der ebenfalls ideologisch fundierten Gleichstellung von Mensch und Tier.

Die Gleichstellung von Mensch und Tier wird heute - grenzüberschreitend - von den meisten Biologen vertreten. Darüber hinaus ist sie zum "Bildungs"-Allgemeingut geworden. Demnach gilt der Mensch zwar als ein "höheres" Tier, aber eben doch als ein Tier; also nicht als das Wesen, welches ein eigenes Reich des Seienden konstituiert und insofern eine eigene Würde - die Menschenwürde - beansprucht. Tatsächlich ist der Begriff Menschenwürde im Geiste einer Anschauung geprägt worden, die den Menschen als vom Tier radikal verschieden versteht.

Ist den Leuten, welche, wissend oder unwissend, den biologistischen Standpunkt vertreten, eigentlich bewußt, daß sie damit ihren Anspruch auf Menschenwürde verwirken? Ich fürchte, die meisten Leute sind sich dessen nicht bewußt. Sie haben Anspruch lediglich auf Tierrechte, das heißt zum Beispiel, auf artgerechte Haltung. Vielleicht reicht das auch für sie, denn in dem Maße, als der Mensch abgestuft wird, wird das Tier aufgestuft, "vermenscht". Immer mehr werden die Unterschiede zwischen Mensch und Tier geleugnet.

Das zeigt sich auch in der Leugnung der Privatsphäre. Tiere kennen keine Privatsphäre. Wer also fordert, daß das Private politisch (anders gesagt: öffentlich) werden müsse, der erniedrigt den Menschen zum Tier und beraubt ihn seiner Würde. Der politische Homosexismus tut sich hierin besonders hervor.

Auf der Grundlage dieser kategorialen Grenzverwischung bis hin zur Gleichstellung konnte erst der Feminismus aufkommen und zur Staatsdoktrin aufsteigen. Im Feminismus begegnen wir nämlich der gleichen Grenzverwischung, allerdings über die Gleichstellung hinausgehend bis zur Umkehrung.

Worin besteht denn die kategoriale Verschiedenheit von Mann und Weib? Sie besteht in der Geistnähe des Mannes und der Tiernähe des Weibes. Das Weib ist wesentlich reproduktionsfähig und darum mit entsprechenden Organen und Funktionen ausgestattet, ja belastet. Diese Belastung geht auf Kosten des Geistes. Zwar hat auch der Mann teil an der Reproduktion, aber nur als Befruchtender; folglich ist die Masse seiner Fortpflanzungs-Organe geringer und die Masse seines Gehirns entsprechend größer. Ferner zeugt der Stimmbruch der pubertierenden Jungen von der sich ins Worthafte emanzipierenden Schöpferkraft.

Die größere Tiernähe des Weibes ergibt sich in Hinblick auf die totale Reproduktivität und korrelativ totale Geistlosigkeit sowie Sprachlosigkeit des Tieres. Die jeweilige Tier-Art erschöpft sich in ihrer Fortpflanzung; sie schafft daher keine evoluierende Kultur und keine evoluierende Zivilisation.

Die größere Tiernähe des Weibes zeigt sich auch in der Reifung. Mädchen pubertieren früher als Jungen; Schimpansen pubertieren noch früher. Je niedriger organisiert ein Lebewesen, desto früher wird es "fertig". Beim Menschen zeigt sich das auch biografisch: Weiber sind erfolgreich eher in der ersten Lebenshälfte, Männer in der zweiten.

Aus dem Skizzierten läßt sich folgern: Der Mann ist der - eigentliche - Mensch; das Weib nimmt am Menschsein teil, aber es repräsentiert den Menschen nicht. Sein Menschsein ist insofern uneigentlich. Es erhält den Menschen, gibt ihm aber keine Bestimmung.

Die Doktrin der Gleichheit von Mann und Weib ist so wahnhaft wie die Doktrin der Gleichheit von Mensch und Tier. Alle Versuche der praktischen Gleichstellung sind auf Dauer zum Scheitern verurteilt. Alle Versuche, die Gleichstellung per Gesetz zu erzwingen, schaffen Unheil und Unfrieden. Besonders verheerend ist die staatlich verordnete Frühsexualisierung - Vertierung - unserer Kinder.

Hier ist Besinnung gefordert, und moralischer Mut. Ein Jugendschutzgesetz, das den Namen verdient, tut not.

trel

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