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Skandalös ist nicht das Verhalten des "Grapschers", sondern das männerfeindliche Sexualstrafrecht.

T.R.E.Lentze ⌂, Donnerstag, 04. August 2016, 15:23 (vor 325 Tagen) @ ET-Leser

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/staatsanwaltschaft-gab-kindern-die-schuld-verfahren-gegen-bade-grapscher-eingestellt-a1918274.html

Ich habe den verwiesenen Bericht vollständig gelesen. Aus meiner Sicht hat die Staatsanwaltschaft völlig recht. Es gibt Untersuchungen, wonach die weitaus meisten Kinder, die als Opfer sexuellen Mißbrauchs deklariert werden, sich selbst gar nicht als Mißbrauchsopfer sehen. Meines Erachtens dient das geltende Sexualstrafrecht vor Allem der gruppenbezogenen Stigmatisierung, nämlich der Stigmatisierung von Männern. Das ergibt sich übrigens auch aus der Tatsache, daß fast alle Anschuldigungen sexuellen Mißbrauchs, die im Verlaufe von Sorgerechtsprozessen gegen Väter erhoben werden, sich als unbegründet herausstellen.

Zudem wirkt die Mutter auf mich unglaubwürdig. Man lese:

“Ich hab’ viermal laut aufgeschrien”, beschreibt Mutter Maike Sicre ihre Reaktion, nachdem sie das Schreiben der Staatsanwaltschaft Offenburg gelesen hatte, so „Baden Online“. Auch die elfjährigen Zwillingstöchter wären bestürzt gewesen: “Mama, das sieht ja jetzt so aus, als ob wir die Schuldigen wären.”

Die Angabe, "viermal laut aufgeschrieen" zu haben, spricht doch eher für eine hysterische Selbstinszenierung und gibt Anlaß, viermal laut aufzulachen. Und was die Töchter gesagt haben sollen, ist erkennbar vorformuliert, anders gesagt: das hat ihnen die Mutter in den Mund gelegt. So reden Kinder nämlich nicht.

Was hingegen wirklich absolut unannehmbar ist, das ist die Ungleichbehandlung von Deutschen und Fremden. Fremde Männer werden von der Stigmatisierung als "Kinderschänder" ausgenommen. Der Grund ist nicht etwa ein ausgeprägtes Verständnis für andersartige Kulturen, sondern schlicht die physische Angst deutscher Juristen vor den Fremden und deren kollektivem Zusammenhalt. Hier traut sich die richtende und exekutierende Gewalt nicht zu, was sie sich gegenüber uns entwurzelten und zersprengten Individualisten zutraut. Wir sind kein wehrhaftes Volk mehr.

Das sogenannte "friendly fire" - laut Wikipedia der irrtümliche Beschuss eigener oder verbündeter Streitkräfte in einer kriegerischen Auseinandersetzung - ist bei uns zur Staatsräson erhoben worden.

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Dies steht in einem seltsamen Kontrast zur Praxis der Abwehr invasiver Spezies im Umweltschutz. Wikipedia:

Als biologische Invasion bezeichnet man allgemein die Ausbreitung einer Art in einem Gebiet, in dem sie nicht heimisch ist. Die eingebürgerten Arten nennt man Neobiota; man unterscheidet eingebürgerte Tiere (Neozoen), Pflanzen (Neophyten) und Pilze (Neomyceten). Von besonderem Interesse ist die Einschleppung von Arten durch den Menschen. Die invasiven Spezies (oder Bioinvasoren) können unter Umständen die Ökosysteme verändern, heimische Arten verdrängen und die Artenvielfalt reduzieren.

Biologische Invasionen sind Forschungsgegenstand der Invasionsbiologie.

[...]

Maßnahmen gegen invasive Arten

Laut der Species Survival Commission (SSC) der IUCN sind folgende sieben Ziele anzustreben:

1. das Bewusstsein vergrößern, dass invasive Arten eine große Gefahr darstellen

2. die Vermeidung von Einschleppungen invasiver Arten als Problem mit hohem Stellenwert zu fördern, das zur Bekämpfung nationale und internationale Aktionen benötigt

3. die Zahl der unbeabsichtigten Einfuhren zu minimieren und die ungenehmigte Einfuhr invasiver Arten verhindern

4. die Versicherung, dass beabsichtigte Einfuhren gebietsfremder Arten, auch für wissenschaftliche Zwecke, genau auf ihre möglichen Auswirkungen auf die Biodiversität hin untersucht werden

5. die Förderung von Programmen und Kampagnen gegen invasive Arten und die Verbesserung derer Effektivität

6. die Förderung der nationalen und internationalen Rahmenbedingungen für nationale Gesetze und internationale Kooperationen zur Regulierung der Einschleppung invasiver Arten sowie deren Kontrolle

7. die Förderung notwendiger Forschungen und die Entwicklung und Veröffentlichung einer adäquaten Wissensbasis, um dem Problem invasiver Arten entgegenzuwirken

Warum gilt das nur für Pflanzen und Tiere, nicht aber für die menschliche Besiedlung Deutschlands? Das soll uns mal jemand erläutern.

trel

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