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Und die Konservativen der JF-Fraktion begreifen nichts!

T.R.E.Lentze ⌂, Freitag, 15. Juli 2016, 20:53 (vor 285 Tagen) @ Der/Anarchist

Man hat dieses Thema in der JF aufgenommen und einen Artikel verfasst. Man lese die Kommentare und man wird erkennen, dass nicht ein einziger die Situation von der Seite aus betrachtet, dass ein feministisch ideologisiertes Weib einen Mann dazu veranlassen wollte, sich zu erniedrigen.

Das ist auch mir aufgefallen. Und ich habe ja gelegentlich auch gemutmaßt, was die Gründe für die Blindheit gegenüber dem Feminismus sein mögen: Die Konservativen haben wahrscheinlich auch konservative, also treue und folgsame Weiber. Sie können sich in die Probleme der erniedrigten Männer nicht gut einfühlen. Man kann nur nachfühlen, was man selbst erfühlt hat.

Die Männerbewegung entstand im politisch linken Lager. Erst kam die pro-feministische Männerbewegung, dann die anti-feministische. Die Profeministen vertraten die Einstellung: "Wir müssen eben noch mehr an uns arbeiten. Noch sind wir Macho-Schweine und verdienen die Verachtung der Frauen zurecht. Erst wenn wir ganz, ganz liebe Männer geworden sind, werden uns die Frauen auch wieder mögen."

Doch daraus wurde nichts. Im Gegenteil, die "Weicheier" und "Warmduscher" wurden jetzt erst recht verachtet, d.h. ausgebeutet (zum Tapezieren, Reparieren, Möbeltragen usw.) und höchstens zur Belohnung sexuell bedient. Kein normales Weib - höchstens ein sadistisches - findet einen unterwürfigen Mann sexuell aufregend.

Jetzt begriffen die linken Männer, daß sie den falschen Weg eingeschlagen hatten. Sie fühlten sich betrogen und gingen in die Offensive. Es ist bemerkenswert, daß im "Spiegel" mit seiner traditionell linken Leserschaft nach weiberfreundlichen/männerfeindlichen Artikeln oft sehr viele feminismuskritische Leserkommentare erscheinen. Nicht so in der JF.

Die Konservativen haben den Feminismus verschlafen. Und darum erkennen sie ihn nicht.

Und darum erkennen sie auch nicht, daß wir ohne den Feminismus auch keine Masseneinwanderung hätten. Stattdessen steigern sie sich in ihren Fremdenhaß hinein. Ihr Fremdenhaß ist übermäßig, weil sie die wahre Ursache nicht erkennen. Und damit begeben sie sich ins gesellschaftliche Abseits und machen sich u.U. strafbar. So erkennen sie z.B. nicht, daß die Weiber im Islam keineswegs Freiwild sind, sondern beschützt, und daß Vergewaltiger dort hart bestraft werden. Das grundlegende Problem in Köln war nicht der Islam, sondern der Feminismus.

Das WGvdL-Forum war - unter einem gewissen "Andreas" - zuerst links orientiert und hatte auch fast nur linke Schreiber. Deswegen hatte ich als Autor damals große Schwierigkeiten. Der jetzige Betreiber, Rainer, ist dagegen konservativ. Darin ist er aber eine Ausnahme, so wie ich auch.

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Und auch ich verweigerte einmal den Handschlag bei einer Frau, als ein Weib im "Boxring Ringrichter" spielte. Ich wusste das vorher nicht. Und nach dem Kampf ging ich demonstrativ an ihr vorbei, ohne obligatorischen Handschlag. Den Trainern machte ich danach klar, dass ich den nächsten Kampf verweigern würde, sähe ich noch einmal eine Frau als Ringrichter!

Richtig so! Könnte ich für antifemnistisches Engagement einen Preis vergeben, so würdest du ihn kriegen. :-)

Die Frauen haben ihre Stärken, aber diese verleugnen sie und wollen nun einen auf Mann machen, was von vornherein scheitern wird. Aber sie wundern sich, wenn Männer sie dann nicht mehr ernst nehmen. Zumindest die Männer, die man solche bezeichnen kann. Der Hauptanteil der westlichen Männer ist zu weichgekocht, um das zu begreifen.

Volle Zustimmung. Und ich hoffe, die politisch rechten Männer werden auch noch aufwachen. Vielleicht, wenn ihre Söhne oder Enkel an die "richtigen" Weiber geraten. Anständige Weiber gibt es ja immer weniger.

trel

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