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Straftat oder Entführung?

T.R.E.Lentze ⌂, Freitag, 01. Juli 2016, 12:12 (vor 303 Tagen) @ Bernhard

Meine Bedenken drehen sich nun um die Frage: Sollte etwa die Gesetzeslage einseitig zugunsten der Frauen/Mütter ausgerichtet sein, und wird im Falle einer Entführung durch männliche Personen von einer Straftat, im Falle einer Entführung durch weibliche Personen aber "nur" eben von einer Entführung gesprochen, welche zumindest primär nicht strafrechtlich verfolgt wird? -

So ähnlich ist es, und das war (und ist vermutlich noch) ein großes Thema in den Väterforen. Allerdings ist es nicht die Gesetzeslage, vielmehr die Rechtsprechung, denn unsere Rechtsprechung entspricht nicht unserer Gesetzgebung. Das Gesetz macht inbezug auf Kindesentführung keinen Unterschied zwischen Vater und Mutter; die Rechtsprechung macht ihn schon.

Pointiert kann man sagen: Während ein "entführender" Vater mit Hubschraubern durch die SEK verfolgt und anschließened verhaftet wird (das ist tatsächlich vorgekommen), schafft sich eine Mutter durch die Entführung ihr persönliches "Mutterrecht". - Ich denke da sogleich an J.J.Bachofens Klassiker der Matriarchatsforschung aus dem jahre 1861, der lautet: "Das Mutterrecht".

Daran wird sich wohl auch so schnell nichts ändern. Meines Erachtens ist der Feminismus resp. der Matriarchalismus die Reaktion auf den sich abzeichnenden Untergang des Weibes.

Man kann es nicht beweisen, aber ich folge der Darlegung von Steiner, wonach in einigen Jahrtausenden die meisten Frauen ihre Gebärfähigkeit verlieren werden. Eine Menschheit wird es auch dann noch geben, besser gesagt: es wird zwei menschliche Stämme geben, von denen der eine sich mit technischen Hilfsmitteln immer noch fortpflanzt, aber dabei auf technische Hilfsmittel angewiesen ist - möglicherweise handelt es sich um die schon von Sally Miller Gearhart propagierte Parthenogenese, die den Mann überflüssig macht; - während die andere Menschheit auf den Neuen Menschen aufbaut, wie er von Christus während seiner Auferstehung veranlagt wurde. Dieser Neue Mensch ist unsterblich, muß sich also auch nicht fortpflanzen, kennt also keine Sexualität. Und - er kennt auch keine Mutter. Einen Vater wird er dagegen sehr wohl anerkennen.

Gruß
trel

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