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Konservativismus und weibliches Akademikertum

T.R.E.Lentze ⌂, Samstag, 23. Januar 2016, 21:12 (vor 399 Tagen) @ Der/Anarchist

Was ist für Sie ein Konservativer? Welche politischen Ansichten vertritt er? Und was genau ist für Sie ein 'rechts' Konservativer?

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Nun, ich denke, ein Konservativer bewahrt sich den intuitiven Blick für die Wirklichkeit, also für die hierarchische Ordnung, wie ich sie vor Jahren wie folgt verbildlicht habe:

Daraus folgt die hierarchische Höherstellung des Mannes über das Weib, so wie die Gottes über den Mann. Wer Gott oder ein göttliches Wesen aus dem Blick verliert, wird irgendwann auch die Superiorität des Mannes über das Weib aus dem Blick verlieren und deren Gleichstellung fordern. Zuletzt werden Kinder wie Erwachsene behandelt.

Unter einem anderen Blickwinkel kann man den Unterschied von Mann und Frau auch so formulieren:

Aber dieser intuitive Blick kann eben auch verloren gehen.

Denn jene Konservativen in der JF sind eher Kinder ihrer Zeit.

Ich kenne keinen von ihnen persönlich, und vermutlich gibt es auch dort "Vielfalt". Aber bedenken wir: Ein Zeitungsmacher wie Dieter Stein muß, wie man zu sagen pflegt, "konsensfähig" sein, also Zugeständnisse machen, ähnlich wie Parteipolitiker das auch müssen. Denn sowohl Verkäufer als auch Politiker brauchen ein Mindestmaß an Zustimmung - auch die Zustimmung der Weiber. Die Weiber bilden nun einmal die Hauptkonsumenten und die Hälfte der Wähler.

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Und übrigens, da immer wieder mal behauptet wird, die Einteilung der politischen Standpunkte in links-rechts habe sich überholt oder sei ohnehin willkürlich, so möchte ich an dieser Stelle meine Überzeugung bekräftigen, daß diese Einteilung durchaus sinnvoll ist, da sie eine entwicklungspsychologische Grundlage hat. Auch das habe ich bildlich dargestellt, nämlich hier. In wenigen Worten:

Ausführlicher im verlinkten Artikel.

trel
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