Meine Antwort an die Staatsanwältin zum Verfahren wegen Volksverhetzung

TTD ⌂ @, Rheinbach, Mittwoch, 11. November 2015, 08:33 (vor 500 Tagen) @ admin

Zusammenfassend und abschließend stelle ich fest, daß die Entscheidung, die mir hiermit auferlegt ist, nur in einem äußerlichen Sinne rechtlicher Natur, im Grunde vielmehr politischer Natur ist. Es ist die Fortsetzung der Politik mit juristischen Mitteln. Hier stellt sich für mich die Gewissensfrage, wie sie sich auch meinem Vater gestellt hat, mit der Folge seiner Zuchthaus- und KZ-Haft.

In vorliegendem Falle sollten sich die Gewissensfrage aber alle Beteiligten stellen. Der demokratische Rechtsstaat lebt vom Engagement seiner Bürger. Das Argument „Ich komme nur meiner Aufgabe nach“ gilt hier nicht; es wurde auch in den Nürnberger Prozessen nicht anerkannt.

Ich bringe Ihnen hiermit zur Kenntnis, daß ich in Beachtung der Sachlage das Forum „Weiberplage.de“ nicht aus dem Netz zu nehmen beabsichtige; das heißt, daß ich einem Gerichtsverfahren nicht ausweichen werde. Sie haben mir erklärt, Frau Zavelberg, daß Sie im Auftrag handeln. Ich bedaure, daß Ihre Auftraggeber, unter anderen der Direktor der Landesmedienanstalt NRW, Herr Jürgen Brautmeier, sich im Hintergrund halten, anstatt sich zur Sache einmal selbst zu äußern oder gar den kontroversen Dialog zu suchen, wie er für eine pluralistische Gesellschaft von grundlegender Bedeutung ist.


So ist's richtig. Bloß nicht einschüchtern lassen.

Wenn's eng wird, beanstandete Seiten auf fremden Server archivieren und dann nur dahin verlinken, z.B. als Inlineframe.

Beispiel: http://www.webcitation.org/6cxCtutmd :-D

Ist im Übrigen auch eine gute Möglichkeit, seinen Mitmenschen die Wohnadressen der korrupten Schwarzkittel - sofern bekannt - ungestraft mitteilen zu können.


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