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Beweise sind zwecklos, ja kontraproduktiv - hier entscheidet die politische Ideologie.

T.R.E.Lentze ⌂, Freitag, 23. Oktober 2015, 00:30 (vor 641 Tagen) @ WWW

Das "Retro-Weibchen"

Karriere: Japans Top-Frauen flüchten an den Herd

Es ist traurig, aber wahr: Wir können noch soviele Beweise erbringen, daß die Weiber breitere Hüften und Milchdrüsen, die Männer hingegen die kräftigeren Schultern haben; und ebenso Beweise erbringen, daß die weitaus meisten Nobelträger, Schachweltmeister usw. Männer sind. Es wird alles nicht helfen. Im Gegenteil! Wahrheitsbeweise wirken hier als Beleidigungen.

Keine Ideologie hat sich jemals von der Realität so weit entfernt wie die sexistische.

Ich denke da an meine Erlebnisse in Afrika als Transporteur. Polizisten, Gendarme, Zöllner und Förster errichten überall Straßensperren, um Geld einzutreiben. Daß sie dies auch nötig haben, weil ihr Einkommen zu gering ist; anders gesagt: daß dieses Verhalten staatlich gebilligt, ja gewollt ist, um die Beamten nicht bezahlen zu müssen, das wußte ich anfangs nicht.

Folglich wies ich sie darauf hin, daß an meinem Lastwagen doch technisch alles in Ordnung sei. Ich, der Deutsche, bin perfekt! Sehr verwundert war ich dann, daß ich nicht Antworten bekam, wie ich sie in Deutschland zu erwarten gehabt hätte, etwa: "Sie sind ein vorbildlicher Verkehrteilnehmer!", sondern böse Blicke erntete.

Erst später kam ich darauf, daß ich als Spielverderber mit negativer Vorbildwirkung eingestuft worden war. Denn natürlich wußten die Kontrolleure, daß es bei mir nichts zu beanstanden gab. Mein Fehler war, das auch laut zu sagen und das Spiel nicht mitzumachen. Das Spiel, das bestand darin, so zu tun, als sei man schuldig und habe eine Strafe verdient. Dagegen zu sagen, es sei doch gar kein Grund hierfür, das wurde als unnötige Bloßstellung empfunden.

Und ähnlich ist es hier. Die politischen Ideologen wissen, daß Mann und Weib verschieden sind. Mein Fehler in ihren Augen ist, das ich das laut sage und immer wieder beweise bzw. zulasse, daß andere Teilnehmer es beweisen. Darum - und nur darum - soll ich das Forum schließen!

Ich bitte also darum, keine weiteren Beweise mehr vorzulegen. Stattdessen sollten wir von jetzt an mehr über Totalitarismus reden. Der Sexismus kann nicht widerlegt werden, so wie auch ein religiöser Aberglaube nicht widerlegt werden kann. Sinnvoll ist es aber, die ethische Dimension des Fehlverhaltens anzusprechen.

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Wer etwa hat der Staatanwältin den Auftrag gegeben, mich zur "Umkehr" zu bewegen? Es gibt viel Klungelei in der Justiz und Politik.

So hat mir einer meiner früheren Familienanwälte frank und frei erklärt, daß die Ergebnisse von Sorgerechtsverfahren oftmals abgesprochen werden zwischen Richtern und Anwälten. Die Ergebnisse stehen also von Vornherein fest. Natürlich wird das dem klagenden Vater nicht verraten; der soll ja möglichst lange prozessieren und viel Geld bezahlen, etwa an immer neue Gutachter ("Sachverständige").

Aber auch in der städtischen Politik wird geklungelt, was das Zeug hält. Der Bonner Generalanzeiger hat in unzähligen Beiträgen zu einem hiesigen Korruptionsskandal tiefe Einblicke in diese Klungelei gegeben.

Und natürlich denke ich auch an den Herrn Brautmeier von der Landesmedienanstalt Nordrhein-Westfalen (LfM), der im Kampf gegen mich seine vermutlich erste Schlappe erlitten hat (siehe hier). Er war, wie die Staatsanwältin mir verriet, der Anzeigeerstatter. Ich nehme an, daß auf bestimmten Ebenen die maßgeblichen Leute sich mehr oder weniger kennen. Könnte es da nicht sein, daß da Worte gefallen sind wie: "Ich kann den Lentze nicht mehr ausstehen. Jetzt seid ihr an der Reihe; und jetzt macht mal!"

Ist natürlich nur Spekulation. Aber wir sollten nicht so dumm sein, zu glauben, der Anzeigeerstatter und seine Helfer müßten über die Geschlechterverhältnisse erst aufgeklärt werden. Denn wenn sie wirklich anderer Meinung wären und mich folglich im Irrtum sähen, dann hätten sie ja ihrerseits wohl Versuche eingeleitet, mich zu überzeugen. Zumal sie wissen, daß ich mich auf Argumente immer gerne einlasse. Nein, sie wollen einfach nicht, daß wir der Volksverhetzung - denn nichts anderes ist die Ideologisierung der Gesellschaft - Vernunft und Aufklärung entgegensetzen.

Das Forum stört sie, nicht weil es Einträge enthält, durch die sich Weiber beleidigt fühlen könnten, sondern zum guten Teil auch darum, weil es die Auseinandersetzung, die ich mit ihnen geführt habe, ingestalt zahlreicher Beiträge dokumentiert. Das ist jedenfalls meine Vermutung. Und zu verlangen, die diesbezüglichen Einträge zu löschen, das ließe sich zumindest juristisch wohl kaum begründen. Es würde dem Begriff der Volksverhetzung einen Sinn geben, den sie nicht wollen können.

trel

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