Katastrophen: eine große Chance für den in­ter­nationalen Feminismus

WWW, Sonntag, 18. Oktober 2015, 23:21 (vor 587 Tagen)

Auszug aus „Die Genderung der Welt”:
«Denn die großen Veränderungen, die Katastrophen mit sich bringen, ber­gen auch eine Chance, neue gesellschaftliche Modelle zu entwickeln. Oftmals führt schon die zahlenmäßig unter­schied­liche Verteilung von Frauen und Män­nern unter den Opfern dazu, dass sich Familien­struk­tu­ren, ge­schlechts­spezifische Arbeitsteilung … kurzfristig ändern.» (VENRO Gen­der-Handbuch)

Somit sind zynischerweise Katastrophen eine große Chance für den in­ter­nationalen Feminismus, ihre Agenda unwilligen Menschen sou­ve­rä­ner Dritt­staa­ten zu verabreichen. Obendrein fällt auf, wie geschickt die Tatsache oft über­wiegend männlicher Opfer zunächst verborgen, sodann noch als nütz­lich für feministische Agenda begrüßt wird, ohne sie offen auszusprechen.

«Katastrophen und externe Hilfsangebote bergen Verände­rungs­po­ten­tial für soziale Strukturen und Machtverhältnisse. Das außer­or­dent­li­che Ereig­nis einer Katastrophe kann mit krisenhaften ökonomischen, poli­tischen und kulturellen Prozessen sowie mit Verschiebungen im Genderverhältnis bzw. mit einer Erschütterung von Genderidentitäten einhergehen.» (Silke Schwarz, Gendergerechtigkeit als Univer­sal­kon­zept? Kritische und kultur­sen­sible Analysen von Gendermainstreaming nach einer Katastrophe)

Von Krisen und Katastrophen ausgelöste Verwirrung wird syste­ma­tisch zu feministischer Indok­trination und Gleichschaltung der Welt ge­nutzt.
… In solchen Krisenlagen greifen Organisationen ein, deren Hauptziel die Verbreitung des femini­stischen Ideologievirus geworden ist.

«Im Katastrophenkontext werden oft NGOs im Rahmen der Wieder­auf­bau­hilfe aktiv und sie nehmen eine zentrale Rolle in der Ent­wick­lungsarbeit ein… verbinden NGOs mit ihren Pro­gram­men bestimmte An­lie­gen, wie das des Gendermainstreamings, und setzen hierfür bspw. Auf­klä­rungs­arbeit oder Kleinkreditsysteme ein.» (Silke Schwarz, Gender­ge­rech­tig­keit als Uni­ver­salkonzept? Kritische und kultursensible Analysen von Gen­der­main­strea­ming nach einer Ka­ta­stro­phe)

Folgenreich ist die Verwendung von Kleinkreditsystemen für Gender-Agenda; es bedürfte eines eigenen Bandes, daraus erwachsende Schäden zu beschreiben. Staatlich ist Gender-Mainstreaming als Schwerpunkt, Quer­schnitt-Thema und Hauptziel sogar vorgeschrieben; -> http://genderwahn.blog-net.ch/2015/10/17/gastblog-katastrophale-katastrophenhilfe-jan-deichmohle/


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